Napfschnecke / Stahlhelmschnecke – Neritina pulligera im Malawibecken

Die Napfschnecke (Neritina pulligera), auch als Stahlhelmschnecke bekannt, ist eine aus Südostasien und dem Indopazifik stammende Süßwasserschnecke. Im Malawibecken ist sie zwar kein natürlicher Bewohner, wird aber von vielen Aquarianern als nützlicher Helfer bei der Algenbekämpfung eingesetzt.
Erscheinungsbild
Die Tiere besitzen ein sehr robustes, meist dunkelbraun bis schwarz gefärbtes Gehäuse mit flachem, helmartigem Bau. Durch ihre harte Schale sind sie im Aquarium kaum von Fischen anzugreifen.
Nutzen im Malawibecken
Algenkontrolle: Stahlhelmschnecken sind ausgezeichnete Aufwuchsfresser und halten Scheiben, Steine und Dekoration weitgehend frei von Belägen. Unempfindlichkeit: Sie vertragen die harten, alkalischen Wasserwerte des Malawisee-Aquariums sehr gut. Friedlich: Schnecken greifen keine anderen Aquarienbewohner an und sind somit unproblematische Mitbewohner.
Haltung und Pflege (nachrangig)
Vermehrung: Im Süßwasseraquarium nicht möglich.
Die Larven benötigen Brack- bis Meerwasser zur Entwicklung. Ein Überhandnehmen im Becken ist daher ausgeschlossen. Fütterung: Hauptsächlich Algenaufwuchs; bei Nahrungsmangel können Futtertabletten oder überbrühte Gemüseblätter ergänzt werden. Besonderheiten: Stahlhelmschnecken sind hervorragende Kletterer und können aus offenen Aquarien entweichen. Ein gut schließender Abdeckrahmen ist daher wichtig.
Fazit
Obwohl Neritina pulligera nicht aus dem Malawisee stammt, ist sie im Malawibecken ein praktischer und nützlicher Algenfresser. Die Haltung ist unkompliziert, die Tiere vermehren sich nicht im Aquarium und benötigen keine besondere Pflege. Wer sein Becken natürlich sauber halten möchte, findet in der Stahlhelmschnecke einen idealen Helfer.