Checkliste: Malawibecken einrichten
1. Planung & Vorbereitung
Aquariumgröße festlegen (mind. 300–400 l, besser größer für Mbunas und Artenbecken)
Standort prüfen (tragfähiger Untergrund, keine direkte Sonne, Steckdose in der Nähe)
Unterschrank / Aquarienmöbel vorbereiten (stabil & wasserfest)
2. Technik & Zubehör
Filter (starke Außenfilter oder Hamburger Mattenfilter, mind. 3–5-facher Beckeninhalt pro Stunde)
Heizer (ca. 24–26 °C, passende Wattzahl)
Beleuchtung (LED oder T5/T8, eher neutral- bis kaltweiß)
Strömungspumpe (für sauerstoffreiches Wasser & Simulation von Wellenbewegung)
Thermometer
Zeitschaltuhren für Licht
3. Bodengrund & Einrichtung
Sandboden (0,4–1 mm Körnung, hell oder naturfarben)
Steine/Rückwände (Lochgestein, Schiefer, Kalkgestein; stabile Stapelung, keine Kippgefahr)
Höhlen & Sichtbarrieren (zur Revierbildung)
Optional: robuste Pflanzen (z. B. Anubias, Vallisnerien, meist wenig bepflanzt)
4. Wasser & Aufbereitung
Leitungswasser prüfen (KH, GH, pH)
Zielwerte: pH 7,5–8,5 | GH 10–20 °dH | KH 7–12 °dH
ggf. Aufhärtung mit Kalkgestein, Korallensand oder speziellen Salzen
Wasseraufbereiter verwenden (Chlor/Schwermetalle binden)
5. Einrichtung & Start
Bodengrund einfüllen (2–3 cm Schicht)
Steine stabil einsetzen (ggf. direkt auf Bodenglas mit Schutzmatte)
Filter, Heizer, Technik einbauen
Aquarium langsam mit Wasser befüllen (Deko nicht verschieben)
Technik starten und überprüfen (Durchfluss, Temperatur, Beleuchtung)
6. Einlaufphase
Bakterienkulturen einsetzen (Starterbakterien)
4–6 Wochen einlaufen lassen (Nitritpeak abwarten, Wasserwerte regelmäßig messen)
Erste Pflegeutensilien bereitlegen (Kescher, Scheibenreiniger, Wasserwechsel-Schlauch)
7. Fischbesatz
Artenwahl planen (Mbuna oder Non-Mbuna, nicht mischen, keine Überbesetzung)
Geschlechterverhältnis beachten (z. B. 1 Männchen + mehrere Weibchen)
Fische erst nach stabiler Einlaufphase einsetzen
Langsam einsetzen und Verhalten beobachten
8. Pflege & Wartung
Regelmäßige Wasserwechsel (30–50 % pro Woche
Filterpflege nur teilweise und im Abstand durchführen
Wasserwerte regelmäßig kontrollieren (NO2, NO3, pH, GH, KH)
Fütterung anpassen (je nach Art: mehr pflanzlich bei Mbunas, proteinreicher bei Non-Mbunas)